Die Macht des Geldes- Wunder und Fluch des Kapitals

Nachdem ich am letzten Montag mal gefragt wurde, ob ich nicht doch mal zum Thema Geld versuchen will, “Licht ins Dunkle” zu bringen, dachte ich mir: Warum nicht? Ich weiss, dass es auf der Mahnwache ein paar gibt, die teilweise tiefes Wissen zum Kapital haben- aber die Masse nunmal nicht. Und da ich seit 2007/2008 mich förmlich mit den Ursachen der Finanzkrise gebadet habe, dachte ich mir, dass ich doch mal loslegen kann. Hinzu kommt, dass ich beruflich jeden Tag die Finanzen anderer bearbeite- also der altägliche Bezug und die Sichtweite der “Unaufgeklärten” ist mir sehr geläufig. Geld oder Finanzen sind auf den ersten Blick ja furchtbar trocken und zum einschlafen. Wer aber mal die Basis und den darauf folgenden Dominoeffekt verstanden hat, der meint auf einmal ein Hellseher zu sein.

 

Man kann unser aktuelles Finanzsystem (1913 gegründet worden) mit einem Dominospiel vergleichen. – Der Start ist ein Stück Papier. Aufgrund der Möglichkeiten, die dieses Stück Papier entwickelt, entstehen erste und zweite Verweigungen und damit ein gigantischer Dominoeffekt, der am Ende unfassbar viele Verzweigungen hat. Das Stück Papier selber zu verstehen ist so leicht, dass  es der Geist kaum fassen kann. Aber die Dynamik, die anschliessend angestossen wird, ist in Worte kaum zu fassen.

Ich werde also versuchen, Stück für Stück die nächsten Tage/Wochen  zum Nachvollziehen und mit Verweisen auf Videos und Artikel , die ich für lesbar bzw gut verständlich halte, der Masse die Macht dieses harmlosen Stück Papiers nahe zu bringen.

Denn nur wer wirklich versteht, welche Macht dieses Stück Papier entwickelt, kann sich auch entsprechend verhalten. Denn es ist nunmal so, dass wir alle (jeder auf der Mahnwache) gesetzlich UND gesellschaftlich gezwungen wird, dieses Stück Papier  bzw die Pixel auf dem PC Monitor anzunehmen. Ich persönlich nenne es Sklaverei, denn dieser Zwang gibt den Menschen, die das Geld als Papier oder als Pixel herausgeben eine ungeheure Macht.  Diese Macht gilt es zu verstehen und begreifen und — am wichtigsten – so weit es geht, zu entkommen.

Also dann hoffe ich, dass ich etwas neugierig gemacht habe- und dass ich es schaffe, diese teilweise schwere Materie verdaulich rüberzubringen.

Heinrich

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